Die Existenz des Jenseits ist für mich Realität. Es existiert meiner Meinung nach aber nicht im Himmel. Das Jenseits ist eine Welt, in welcher Zeit und Raum keinerlei Rolle mehr spielt. Deshalb existiert es schon immer.

Freiheit für immer

Energiekörper

Es ist eine blühende Landschaft, ähnlich einem Garten. In ihm existieren wir nach dem irdischen Tod weiter. Wir besitzen nicht mehr unseren Körper. Dieser liegt in der Erde und verwest. Aber unsere Energie ist weiterhin Bestandteil des Lebens im Jenseits. Wir können alles sehen, riechen und fühlen. Doch wir sehen uns selbst nicht mehr. Unsere Anwesenheit ist zwar gegeben, doch wir selbst sind eine Energieform, ähnlich der Luft. Immer wieder stellen wir uns die Frage, ob man im Jenseits bereits Verstorbene wiedersehen wird. Wir werden sie nicht in ihrer ursprünglichen Gestalt sehen. Auch sie sind Energieformen, genauso wie wir. Aber wir werden bekannte Energien erkennen. Die Kommunikation findet auch nicht mehr über die Sprache statt. An ihrer Stelle treten die Gedanken. Meiner Meinung nach wird es eine telepathische Verbindung sein.

Ruhe und Frieden

Ein weiterer Aspekt des Jenseits ist die veränderte Gefühlswelt. Auf der Erde durchleben wir unzählige Gefühlsschwankungen. Wir sind glücklich und dennoch haben wir oft Angst. Im Jenseits gibt es diese Stimmungen nicht mehr. Wir haben das irdische Dasein abgestreift. Dadurch sind wir allen Problemen auf der Erde enthoben. Im Jenseits befinden wir uns in einer gleich bleibenden Stimmung. Diese ist friedvoll und still. So haben wir jetzt endlich die Gelegenheit über unser erloschenes Leben nachzudenken. Wir betrachten unser damaliges menschliches Dasein in Ruhe und Abstand. Der Austausch mit den anderen Energiewesen findet ruhig und friedlich statt. Es gibt weder Gewalt noch Aggressionen. Hier herrscht die Stille, nach der wir uns schon so oft im irdischen Leben gesehnt haben. Ich vergleiche diese Stimmung mit einer Art Halbschlaf. In dieser Situation fühlen wir uns hier wach und geborgen. Dennoch umgibt uns die Stille. Sie schirmt uns ab und beschützt uns. Diese Art der Ruhe ist im Jenseits immer um uns. Deshalb sprechen wir schon hier auf der Erde vom "ewigen Frieden" im Jenseits.

Jenseitige Freiheit

Ich glaube nicht an die Unterscheidung zwischen Himmel und Hölle. Ein Fegefeuer existiert meiner Meinung nach nicht. Auch die Reise ins Jenseits wird jedem von uns in unterschiedlicher Weise bewusst werden. Manche werden durch den bekannten hellen Tunnel in die neue Welt eintreten. Andere werden in ihr einfach erwachen. Nach dem physischen Tod haben wir keine irdischen Bedürfnisse mehr. Ich glaube aber auch, dass wir als Energieform in die Atmosphäre der Erde zurückkommen können. Dann gleiten wir durch die Lüfte und können uns die Welt ansehen.

In unserer jetzigen Gefühlslage werden wir viele Dinge anders betrachten als zu Lebzeiten. Wir besitzen nun mehr Abstand und ein objektives Auge. Zudem können wir nur mit jenen Lebenden in Kontakt treten, welche für unsere Energien empfänglich sind. Viele Menschen besitzen das "zweite Gesicht" und sind für unsere Botschaften durchaus sensitiv. Mit den unsensibleren Menschen können wir nicht in Kontakt treten. Im Jenseits herrscht zudem völlige Entscheidungsfreiheit. Hier herrscht keine Regierung oder ein autoritäres Wesen über uns. Wir können wählen, wie wir unser überirdisches Dasein führen möchten. Wie oft und ob wir überhaupt auf die Erde zurückkommen wollen, bleibt uns überlassen. Es gibt keine Befehle oder Schranken mehr. In dieser Weise sind auch unseren Gedanken keine Grenzen gesetzt. Es gibt nichts Richtiges oder Falsches. Das Jenseits ist eine Welt des ewigen Friedens und der vollkommenen Autonomie.