So, wie neben dem menschlichen Körper ein feinstofflicher Astralleib angenommen wird, könnten auch die materielle Erde oder die gesamte Galaxis ein astrales Pendant haben. Eine Geisterwelt, die man normalerweise erst nach dem Tode betreten kann. Vielleicht sind es auch mehrere Welten, die über Portale miteinander verbunden sind.

Solche Vorstellungen nähren nicht nur unzählige Fantasieromane, Filme und Computerspiele. Sie sind so alt wie die menschliche Kultur.

Astralwelt

Die andere Welt

Antike

In den antiken Mythologien wird von einem Totenreich gesprochen. Alte Ägypter, Babylonier, Griechen, Römer, Wikinger oder Kelten, sie alle glaubten an eine Welt jenseits dieser Erde. Gelegentlich öffneten sich sogar die Pforten. Helden oder Halbgötter konnten dann die Gesetze der Natur umgehen und zwischen den Welten wandern. Als Beispiele wäre der babylonische Gilgamesch-Epos zu nennen, in dem König Gilgamesch die Unsterblichkeit in Form eines Krauts sucht und dafür bis in die Unterwelt reisen muss. Das ägyptische, altgriechische oder römische Totenreich belegen die kulturelle Existenz einer solchen Dimension ebenso wie die nordische Anderswelt.

Literatur

Fantasy-Schriftsteller lieben es, ganze Welten zu schaffen. Vielleicht gibt es diese eigenen Universen tatsächlich, irgendwo und irgendwie auf astraler Ebene, neben einer Vielzahl an anderen fantastischen Lebensräumen. Tolkiens Mittelerde, die Welt aus Game of Thrones, das Dune-Universum. Sie alle beschreiben etwas, das tatsächlich existieren könnte, vielleicht nicht genau so wie in den Romanen, aber in viel höherer Zahl und voller Geschichten, um ganze Bibliotheken damit zu füllen.

Die astrale Dimension

Im Grunde ist alles möglich. Vielfältige Welten oder eine einzige Ebene, in der man als Mensch landet, wenn man den irdischen Leib verlässt - und mit seinem Astralkörper in einer neuen Sphäre weiterlebt.

Was hier folgt, könnte schon der vielfach beschriebene Himmel oder das Paradies sein. Wahrscheinlich ist es aber nur eine Vorstufe. Oder eine von vielen Vorstufen.

In der Astralwelt könnten sich Engel aufhalten, auch wenn sie dort nicht unbedingt beheimatet sein müssen. Die feinstoffliche Ebene könnte aber auch ein wildes Tummelfeld für Dämonen, Gottheiten, Geister und alle möglichen Entitäten sein. Mystische Einsichten und sagenhafte Erlebnisse warten dort ebenso wie gefährliche Herausforderungen.