Einer der großen Propheten namens Elija prophezeite dem vom Glauben abgefallenen Volk eine Dürre. Und eine daraus folgende Hungersnot, wenn sie sich Gott nicht wieder zuwandten. Da sie weiterhin Götzen anbeteten, geschah es, wie Elija gesagt hatte. Es regnete nicht mehr und das Land verdorrte, die Menschen mussten hungern.

Engel richtet auf

Nur Elija lebte noch eine Weile von dem, was Gott ihm zukommen ließ. Doch auch das ging irgendwann zur Neige und er bekam die Anweisung, eine Witwe und ihren Sohn darum zu bitten, die letzte Nahrung mit ihm zu teilen.

Elija folgte Gott und die Witwe ließ sich überreden, ihn aufzunehmen. Den Menschen jedoch, denen er Gottes Wort bringen wollte, hörten weiterhin nicht auf ihn. Er lockte sie mit einem Gottesurteil, forderte sie heraus, ihre Götter gegen seinen antreten zu lassen. Als sich ihre Götter nicht zeigten, fühlte sich Elija bestätigt und sorgte dafür, dass viele von den Gegnern getötet wurden.

Erst als sie alle tot dort am Ort des Geschehens lagen, überkam Elija Reue. Die Schuld wurde so schwer, dass er beschloss, aus dem Leben zu gehen. Doch Gott ließ es nicht zu, sandte ihm einen Engel, der ihn mit Wasser und Nahrung stärkte und ihn so weit brachte, dass er aufstand, viele Stunden lief und in einer Höhle auf das Wort Gottes wartete.

Ein Mensch wird mit seinem Leben nicht mehr fertig. Er beschließt, dass es besser wäre, tot zu sein, und gibt sich auf. Doch da kommt der Engel und versorgt ihn mit allem, was er braucht. Es dauert, ehe Elija wieder die Kraft findet, sich zu erheben.

Diese Stelle in der Bibel könnte als Hinweis gesehen werden, dass stets eine Kraft kommt, vielleicht mithilfe eines Engels, die einen aufrichtet, wenn man hinfällt und keine Ahnung hat, wie es weiter gehen soll.