Sarai und Abraham sind alt und kinderlos. Sie haben alles versucht, um das zu ändern, doch irgendwann haben sie resigniert. Auch die Idee, die Magd ein Kind an Sarais Statt empfangen zu lassen, hat sich als nicht besonders gut erwiesen. Eines Tages erhalten sie Besuch von drei Männern. Es sind Engel, die im Auftrag und mit der Stimme des Herrn zu dem alternden Pärchen kommen. Abraham weiß sich zu benehmen, er befiehlt Sarai, die Engel wie besondere Gäste zu bewirten. Sie tut es, verbirgt sich aber im Zelt und lauscht dort dem Männergespräch. Einer der Engel prophezeit Sarai und Abraham im Verlauf eines Jahres die Geburt eines Sohnes.

Unglaubliche Verkündung

Da beginnt Sarai hinter der Zeltwand laut zu lachen, sodass die Besucher es hören. Als sie gefragt wird, warum sie lacht, mag sie es nicht zugeben, dass sie der Prophezeiung nicht glaubt. Abraham aber glaubt, was die Engel ihm sagen, denn für ihn ist Gott so groß, dass ihm nichts unmöglich ist. Er vertraut Gott und ebenso den Botschaftern des Herrn, den Engeln. Abraham und Sarai sind zu dieser Zeit alt und müssten längst unfruchtbar sein. Doch tatsächlich wird wahr, was biologisch nicht möglich ist. Als Zeichen für die Größe des Herrn empfängt Sarai ein Kind, trägt es aus und bringt Isaak zur Welt, ehe das Jahr um ist.

Warum soll ich meinem Gott nicht überlassen, auf welchen Weg er mich senden will? Ich muss nicht immer alles mitbestimmen, muss manches Mal auf Gott vertrauen, dass es schon gut werden wird. Dieser Einstellung zu folgen, ist nicht so leicht, doch ein wenig von der Gelassenheit, die hier durchscheint, kann ab und zu nicht schaden. Daraus erwächst vielleicht auch mir etwas Neues und scheinbar Unglaubliches.